Mobilfunk Information

Mobilfunk Mast im EinsatzHerzlich Willkommen auf unserer neuen Homepage rund um das Thema Mobilfunk! Wir möchten ihnen hier einen kleinen thematischen Einstieg in das Thema geben. Wir gehen auf unterschiedliche Aspekte von Mobiltelefonen, Mobilfunktechnik, Tarife und Verträge ein, aber beleuchten auch negative Aspekte wie beispielsweise die Strahlenbelastung durch Mobilfunk. Außerdem können sie sich kostenlos für unseren brandneuen Mobilfunk-Newsletter eintragen, der sie regelmäßig mit den neuesten Informationen bezüglich des Themas Mobilfunk versorgt. Aber jetzt viel Spaß beim Lesen!

Mobile Endgeräte – ein lebendiger Markt

In der Welt des Mobilfunk dreht sich zunächst einmal natürlich alles um die Geräte, die die Mobilfunknetze nutzen: nämlich die Handys und Smartphones. Doch mittlerweile sind es nicht nur diese Geräte, die mit den mobilen Netzen kommunizieren: immer mehr Handhelds und Tablets (dazu auch der Vergleich für mobiles Internet) kommen mit Funktionen einher, die Gebrauch von Mobilfunknetzen machen können. Der Markt boomt: Es scheint als gäbe es jeden Tag neue Marken, neue Modelle und Hersteller versuchen sich in allen Kategorien zu übertreffen. Vorstellungen der neuesten Smartphones gerät zu einer Show, die sich Millionen anschauen (etwa iPhone-Präsentationen). Dabei wurde längst das große Potenzial erkannt – so gibt es nicht nur die modernsten Smartphones mit neuesten Features, sondern auch andere Marktsegmente werden bedient, etwa Rentner die auf der Suche nach einer unkompmlizierten Mobilfunklösung sind oder aber spezielle „Phablets“, welche die Tablet- und Handygröße miteinander vereinen. Der Trend kann nur als steigend angesehen werden: Unsere Handys sind ein großer Helfer für unseren Alltag und werden es auch weiterhin sein.

Ein Tarif jagt den nächsten – warum ein Handytarife Vergleich wichtig ist

Neben der Wahl des Mobiltelefons stehen Verbraucher auch vor der Wahl eines jeweiligen Handytarifs oder Handyvertrags. Im Rahmen der Angebotsfülle gibt es zugeschnittene Konditionen für beinahe alle Berufs- und Altersgruppen, die Auswahl ist somit sehr groß.

Generell kann man zunächst einmal zwischen einem Handyvertrag und einem Handytarif unterscheiden.

Beim Handyvertrag zahlt man meist eine monatliche Festsumme, für die unterschiedlich große Volumen für Telefonate, Internetnutzung oder SMS-Versand zur Verfügung stehen. Vorteile entstehen hier gerade, wenn man ein neues Handy erwerben möchte, da Kombinationsangebote aus beidem oft Kosten für den Käufer sparen können. Vielnutzer kommen hier auf ihre Kosten. Viele Verträge bieten außerdem nach einem bestimmten Zeitraum die Möglichkeit auf die Erneuerung des Handys. Das automatische Einziehen des monatlichen Betrags macht den Handyvertrag zu einer sehr unumständlichen Weise, ein funktionierendes Mobiltelefon zur Verfügung zu haben. Nachteile hingegen ergeben sich oft bei der Kostenkontrolle, da oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, wie viel Geld man bereits verbraucht hat.

Handytarife hingegen funktionieren meist auf Prepaid-Basis, d.h. man zahlt vor Benutzung eine bestimmte Summe auf sein Handykonto ein, wonach wirklich nur dieses Guthaben verbraucht werden kann. Diese Tarife eignen sich häufig für Wenignutzer.

Hierbei sollten sie ein wachsames Auge haben und definitiv einen Handyvertrag Vergleich oder einen Prepaid Vergleich vor dem Kauf durchführen, um das für sie ideale Angebot zu finden.

Technik im Mobilfunk

Mobilfunk TechnikFür den Nutzer eines mobilen Endgerätes gestaltet sich die Nutzung relativ einfach: Er steckt eine SIM-Karte in das Handy und schon ist er vollkommen einsatzbereit. Doch wie funktioniert eigentlich die dahinterstehende Mobilfunktechnik?

Ein Handy ist einem drahtlosen Festnetztelefon garnicht so grundverschieden: Ein Handy kann man quasi als Festnetztelefon sehen, dessen Basisstation immer einige Kilometer entfernt liegt – nämlich in den sogenannten Mobilfunkmasten. Diese sorgen in allen Regionen des Landes für ein starkes Signal, damit Handys und Smartphones Zugriff auf die Mobilfunknetze haben. Diese sind in einer sogenannten Zellenstruktur aufgebaut, so dass alle Funktürme quasi jeden Bereich abdecken. In (meist ländlichen) Regionen, in denen einige Mobilfunknetze noch nicht sehr stark ausgebaut sind, kann es daher zu Netzschwächen kommen, den sogenannten Funklöchern.

Erbaut und gewartet werden diese Funkmasten in der Regel von den sogenannten Netzbetreibern, welche in Deutschland etwa O2, E-Plus, Vodafone oder T-Mobile sind. Sir sorgen also für den reibungslosen Empfang für Telefonate und Internetzugriff.

Eine weitere Rolle tragen die sogenannten Service-Provider, welche SIM-Karten stellen. Diese ermöglichen es dem mobilen Endgerät zu erkennen, in welche Mobilfunkfrequenzen es sich einwählen kann und ordnen diesem eine eindeutige Nummer zu. Außerdem erkaufen sich diese Servicedienstleister bestimmte „Einheiten“ bei den Netzbetreibern – d.h. beispielsweise Telefonminuten, Internetvolumen oder SMS-Kapazitäten – welche sie dann dem Verbraucher gegen Entgelt zur Nutzung anbieten.

Die Evolution der Mobilfunkstandards – Generationenwandel

LTE MastDie beschriebenen Mobilfunknetze haben sich im Laufe der Jahre zu echten Allroundtalente entwickelt. Die allerersten Mobilfunknetze, auch als „1. Generation“ oder 1G bezeichnet, waren primär auf Sprachübertragung ausgelegt und nutzte dafür eine analoge Technik, welche heute nicht mehr zum Einsatz kommt. Schnell wurden die Vorteile der Digitalisierung erkannt, und die „2. Generation“ oder 2G trat auf den Plan. Hier wurde das Mobilfunknetz erstmalig einer Digitalisierung unterzogen, was es neben Sprachkommunikation erlaubte, auch Daten und Datenpakete zu versenden und zu empfangen. Der erste Mobilfunkstandard in dieser Generation war GSM (Global System For Mobile Communication), welcher somit den ersten Schritt in Richtung „Multifunktionsnetz“ ging. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit stieg hier mit maximalen 57,6 kbit/Sekunde ein, welche an übliche Kabelmodems für Computer erinnerte. Kurze Recherchen oder Abfragen im Internet wurden für Handynutzer überall möglich. Für aufwendigere und datenintensivere Internettätigkeiten eignete sich dieser Standard aber nicht.

Weiterentwicklung ließ nicht lange auf sich warten; und GPRS (General Packet Radio Service) war geboren, welcher die GSM-Technik bündelte, und somit eine Verdopplung der Übertraungsgeschwindigkeit erzielte (115 kbit/Sekunde). Den Abschluss der 2. Generation bildete dann der nächste Mobilfunkstandard EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution), der ebenfalls auf GSM basiert, aber nunmehr 236 kbit/Sekunde aufweisen konnte.

Ab diesem Zeitpunkt wurde den Technikern klar, dass man mit einer gänzlich neuen Technik noch viel größere Fortschritte erzielen konnte, was aufgrund der hohen Nachfrage nicht lange auf sich warten ließ – somit war die „3. Generation“ oder 3G geboren. Die GSM-Technik wurde durch UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ersetzt, das Übertragungen von 384 kbit/Sekunde ermöglichte.

Den bis dato größten Sprung ermöglichten die Weiterentwicklungen H (auch HSPA genannt) sowie H+ (auch HSPA+) genannt: Erstmalig waren Übertragungen im mbit/Sekunde-Bereich möglich geworden (jeweils 14,4 und 42,2 mbit/Sekunde). Hiermit waren Geschwindigkeiten erreicht, die dem Anwender ermöglichten, Videos zu streamen, Spiele online zu spielen oder größere Downloads zu tätigen. Unverwunderlich war auch dies nicht das Ende der Fahnenstange – die „4. Generation“ (4G) mit ihrem gänzlich neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution), derzeit die aktuellste, wartet mit Geschwindigkeiten von 150 mbit/Sekunde bis 600 mbit/Sekunde, welche sogar herkömmmliche Kabelverbindungen am Computer toppen. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich die Entwicklung irgendwann bremsen könnte, und Schätzungen zufolge könnte bereits die nächste Generation den gbit/Sekunde-Bereich für sich erklimmen.

Risiken unvermeidbar?

HandystrahlenBei den immer größeren Dimensionen des Mobilfunks gibt es jedoch auch negative Aspekte: Dabei ist vorwegig die Rede von der Strahlenbelastung durch Mobilfunk, umgangssprachlich auch oft „Elektrosmog“ genannt. Die Rede ist von der elektromagnetischen Strahlung, die entsteht, wenn ein mobiles Endgerät eine Verbindung zu den mobilen Netzen aufbaut. Verschiedene Meinungen sehen die Wirkung dieser Strahlen auf unseren Körper als extrem negativ an: Häufig ist die Rede von Erhöhung der Krebswahrscheinlichkeit, von Herzproblemen, von wachsender Unfruchtbarkeit oder trivialeren Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwächen oder Kopfschmerzen.

Dennoch muss man eindeutig feststellen, dass bislang keine Studien, die wissenschaftlichen Kriterien gerecht werden, einen eindeutigen Zusammenhang zwischen beiden Faktoren nachweisen konnten. Auch Experten und offiziellen Behörden ist dieses mögliche Risiko nicht fremd geblieben, wodurch bestimmte Grenzwerte geschaffen wurden.

Ausgehend vom SAR-Wert („spezifische Absorptionsrate“), welcher die Strahlungsmenge pro Kilogramm Körpergewicht angibt, legten sich EU-Gremien auf einen maximalen Wert von 2 Watt/kg fest, unter dem eine gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeschlossen werden kann. Hersteller, die in Europa verkaufen wollen, sind gesetzlich an diesen Richtwert gebunden. Moderne Handys wie etwa das Samsung Galaxy S6 Edge unterschreiten diesen Wert deutlich (0,22 W/kg), und wenn man die Entwicklung insgesamt in Betracht zieht, sind die SAR-Werte eher rückläufig.

Hier kann man also klar konstatieren: Wer ein Handy kauft und nutzt, braucht erst einmal keine Angst vor den Horrorvisionen einiger Mobilfunkkritiker haben. Eines sollte klar sein. Um einen ausführlichen Handytarife Vergleich kommt kein Interessent und auch kein Nutzer herum.